Archive for the ‘Rickert’ Category

Reaktionen auf den Beitrag “Die Ampel bleibt für Radfahrer rot”

Montag, Dezember 21st, 2009

Auf den Beitrag Die Ampel bleibt für Radfahrer rot hin kamen wie aufgefordert einige Zuschriften. Alle betroffenen Leser sind weiterhin aufgerufen, sich an die zuständige Verwaltung zu wenden! Auch sollen weiterhin gerne Meldungen auch an die Email-Adresse rote-Ampel[at]Rad-in-RD.de gesandt werden.

Induktionsampeln sind eigentlich nicht Stand der Technik. Lichtzeichenanlagen mit Steuerung mit Hiilfe von Kameras bieten mehr Möglichkeiten, sind aber für Vandalismus anfällig.

Nacholgende Ampeln reagieren nicht auf Radfahrer, aufgeführt werden sie nach Ort getrennt. Rendsburg unterhält eine eigene Straßenverkehrsbehörde, für alle Kommunen unter 20.000 Einwohner ist die Kreisverwaltung zuständig. Dort, wo wir es überprüft haben, ist ein Vermerk dahinter.

I. Büdelsdorf

- Einmündung der Hollerstraße West (Radweg ohne Benutzungspflicht)  in die Brückenstraße bzw. Hollerstraße (B203)
- Einmündung der Vorwerkallee  in die Brückenstraße bzw. Hollerstraße (B203)
- Einmündung der Ahlmannnallee  in die Brückenstraße bzw. Hollerstraße (B203)

II. Rendsburg

- Einmündung der Konrad-Adenauer-Allee (kein Radweg) in die Kieler Straße (überprüft, bekannt)
- Einmündung der Königstraße (kein Radweg) in die Grafenstraße (überprüft, bekannt)
- Einmündung der Mühlenstraße (kein Radweg) in die Eisenbahnstraße (nach Radler-Stammtisch überprüft, bekannt)
- Einmündung des Schloßplatzes (kein Radweg) in die Eisenbahnstraße (überprüft, bekannt)

Wir warten auf weitere Hinweise!

Zum Schluß lassen wir den Juristen Kettler zu Wort kommen, der sich über solche Ampeln in seinem Aufsatz Sind Radfahrer bessere Menschen? (NZV Jan. 2009) äußert.

Wer Rote Wellen für Radfahrer schaltet, Bettelampeln installiert, die den Nutzer jedes Mal einen ganzen Ampelumlauf Zeit kosten im Verhältnis zum parallel laufenden Fahrverkehr, oder gar Induktionsschleifen verlegt, die auf Radfahrer schlechterdings nicht ansprechen, braucht sich nicht über Rotlichtverstöße von Radfahrern zu wundern. Sicherheitsrelevant ist das Rotlichtfahren durch Radfahrer jedoch kaum: Radfahrer nehmen in der Regel eine sorgfältige Sicherheitsanalyse vor ihrer Rotlichtfahrt vor. Dementsprechend finden sich in den Unfallstatistiken nur extrem wenig Radfahrer, die bei Rotlicht fuhren. Die überwiegende Zahl der verunglückten Radfahrer fuhr bei Grün und hatte Vorfahrt.

Unterstützer für Test der Fahrradfreundlichkeit gesucht!

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

Zum Frühjahr soll ein Test stattfinden, wie fahrradfreundlich Unternehmen oder auch öffentliche Einrichtungen der Region sind. Die Gewinner erhalten dann eine Urkunde. Für dieses Vorhaben bedarf es einiger Tester als Jury, die bereit sind, einzelne Geschäfte anzufahren und zu testen sowie - Erlaubnis vorausgesetzt - Photos zu schießen. Außerdem müssen wir die Unternehmen vorher anschreiben und um Erlaubnis bitten.Auch können sich Verbände und Vereine gerne an diesem Test beteiligen und ihr Logo mit auf die Urkunde setzen. Institutionen, die als Unterstützer oder deren Vertreter als Tester teilnehmen, können naturgemäß nicht getestet werden. Der Angestellte der Firma F  darf kein Votum über die Fahrradfreundlichkleit der Firma F abgeben.

Die eigentlichen Kriterien und die Wertungsmethodik werden von den freiwiligen Testern vor der Testreihe gemeinsam festgelegt. Mein Vorschlag wäre Folgendes.

- Es werden Geschäfte (Einkaufszentren, Supermärkte etc.),  Öffentliche Institutionen (Sportplätze, Rathäuser, Theater, Mehrzwechallen etc.) sowie Arbeitgeber in drei eigenen Kategorien getestet.
- Gesichtet wird die Erreichbarkeit des Testobjektes mit dem Fahrrad. Diese wird aber nur für die Öffentlichen Institutionen bewertet.
- Bewertet wird die Fahrradabstellmöglichkeit in Zahl und Qualität, die Lage und Erreichbarkeit dieser Abstellmöglichkeiten.

Vorschläge und Bewerbungen sind erwünscht!
Kontakt: Fahrradfreundlichkeit[at]Rad-in-RD.de