Archive for the ‘Pressespiegel’ Category

Fahrradtourismus als Perspektive für die Region

Samstag, September 12th, 2009

Der Fahrradtourismus ist eine Wachstumsbranche. Durch unsere Region führen der Ochsenweg sowie die Nord-Ostseekanal-Route. Warum sollte die Region nicht etwas vom Kuchen abgreifen? Nach dem Abzug der Bundeswehr kann die Region ein weiteres wirtschaftliches Standbein gebrauchen. Und wenn ein Fahrradtourist tatsächlich pro Tag durchschnittlich 65 € ausgibt, dann soll auch in unserer Region etwas davon hängen bleiben.
Aber haben Sie schon mal versucht, mit dem Rad vom Kanal in die Innenstadt zu kommen? Rendsburg hat einen historischen Stadtkern, der für Touristen attraktiv ist. Büdelsdorf hat ebenso Sehenswertes zu bieten. Alle Städte und Gemeinden können durch Übernachtungen, Bewirtung und Einkäufe profitieren. Leider berücksichtigen noch nicht alle Kommunen der Regionden Radverkehr als gleichberechtigt. In der Region wurde weitestgehend noch nicht einmal das seit 1998 geltende Recht umgesetzt. Wenn Fahrradfahren so unattraktiv und gefährlich gestaltet wird, wie es derzeit Stand in unserer Region ist, kommen die Radtouristen ungern zu uns. Deren Geld fließt in andere Regionen.
Neben den unzumutbaren Radwegen, die zum Großteil noch als benutzungspflichtig ausgewiesen sind, macht eine mangelhafte Beschilderung die Erkundung schwer. Die Fahrradtouristen müssen dort abgeholt werden, wo sie entlang fahren. Deswegen sind Wegweiser notwendig.

Diverse Zeitungen berichteteten in den letzten Tagen über den Fahrradtourismus:
- TAZ: Vergoldete Räder
- Berliner Morgenpost: Fahrradurlaub wird in Deutschland immer beliebter
Schon älter sind diese Artikel aus WELT und FAZ.

Der Deutsche Tourismusverband e.V. bietet Informationen zum Fahrradtourismus zum Herunterladen an. Aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie kommen auch entsprechende Worte von der Pressekonferenz zur Vorstellung der Grundlagenuntersuchung des DTV e.V. Der ADFC kommentiert die Veröffentlichung auch. Das Land Schleswig-Holstein wirbt auch für Fahrradtourismus.

FAZ und Stern zu Radwegen

Donnerstag, August 27th, 2009

Schon vor rund zwei Wochen ließ sich Hans-Heinrich Pardey in der Frankfurter Allgemeinen über den Zustand deutscher Radwege aus. Leider verharmlost der Autor das Problem der Geisterradler. Geisterradler sind Radfahrer, welche den linksseitigen Radweg benutzen.

Auf STERN Online meint Gernot Kramper, der Wegfall der Radwegebenutzungspflicht sei eine Neuerung ab dem 1. September 2009. Er irrt, die Grundlagen wurden 1997 gelegt, schon seit 1998 müssen sich Radfahrer nicht mehr auf jedem Radweg unnötig gefährden lassen. Ab dem 1. September 2009 ändert sich nur, daß die Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) direkt auf die Empehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA95) verweist.

Die Straßenverkehrsbehörde darf seit 1998 nur Radwegebenutzungspflichten in begründeten Fällen verhängen. Wenn das Verkehrsaufkommen mehr als 10.000 Kfz/Tag innerorts oder 2.500 Kfz/d außerorts umfaßt, darf eine Anordnung der Radwegebenutzungspflichterfolgen,vorausgesetzt der fahrbahnbegleitende Radweg ist zumutbar. Hängt die Kommune willkürlich ein Z. 237, 240 oder 241 StVO, das sind die blauen Schilder mt weißem Fahrrad-Piktogram, auf, muß der Radweg nur benutzt werden, wenn er fahrbahnbegleitend, benutzbar und zumutbar ist.

Surftip: Presseseminar “Sicherer Radverkehr” des DVR

Mittwoch, August 5th, 2009

Wer Interessantes lesen möchte oder Namen oder Stichworte zur weiteren Recherche sucht, wird in den Kurzzusammenfassungen der Vorträge des Presseseminars “Sicherer Radverkehr” des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) fündig. Besonders möchte ich auf den Beitrag von Dr. Dietmar Kettler “Sind Radfahrer bessere Menschen?” hinweisen, den ich schon mal empfohlen hatte, der hier noch einmal vollständig zum Download bereitsteht, aber leider ohne Fußnoten.

http://www.dvr.de/site.aspx?url=html/presse/seminare/1121.htm

Sommerlochthema “Weiße Brücke”, Streit um eine Veloroute

Samstag, August 1st, 2009

 Als wenn es nichts Wichtigeres gäbe, beschäftigt sich die Lokalredaktion der Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung mit der Planung der Verwaltung für die Weiße Brücke, welche im Bauausschuß für  Kontroversen gesorgt hatte. Das Thema ist für uns von Interesse, weil eine der Velorouten über diese Brücke führt, auf dem Weg zwischen Paradeplatz und Neuem Rathaus. Und das Bauamt will Gelder für die Brückensanierung abgreifen, indem es den Abschnitt von der Brücke bis zu Am Gymnasium auf den Mindeststandard für eine Veloroute bringen will. Dadurch seien die 800.000 zum größten Teil durch die Fördergelder gedeckt. Nun sind Fördergelder auch Steuergelder, wie bei Bauausschußsitzungen immer wieder angemerkt wird, aber ist es nicht besser, im armen Rendsburg entsteht damit etwas Zukunftsträchtiges, als daß das Geld woanders verpulvert wird?

Derzeit erfüllen die im Prospekt ausgewiesenen Velorouten zum Großteil nicht einmal ansatzweise die Standards einer Veloroute, welche ein sicheres und zügiges Vorankommen mit dem Fahrrad ermöglichen sollen.  Velorouten führen parallel zu Hauptstraßen zu wichtigen Zielen wie Schulen, dem Rathaus oder Kultureinrichtungen wie dem Stadttheater.  Das sind sozusagen recht einfache Stadtautobahnen für Radfahrer. Und deshalb sollten sie getrennt von Fußgängern geführt werden.
Wenn Radtouristen vom Nord-Ostsee-Kanal, vom Ochsenweg oder vom Eider-Treene-Sorge-Wanderweg in die Innenstadt gelockt werden sollen, bedarf es einer vernünftigen Radverkehrskonzeption. Das ist mit den Velorouten annähernd geschehen, über deren Streckenverlauf gestritten werden kann, die aber alle wichtigen Punkte anbinden und die wichtigen Achsen abbilden. Kritisch sind die Standards auf diesen Velorouten. Sie führen durch Drängelgitter, führen über Gehwege oder eben über eine schmale Brücke wie die Weiße Brücke. Und wenn die Verwaltung die notwendigen Standards erfüllen will, dann sollten jene schweigen, welche solche Velorouten mitbeschlossen haben oder sogar wie der Ratsherr Lothar Möhding (SPD), immerhin Kraftfahrer, meinen, Radfahrer hätten nichts auf der Fahrbahn zu suchen und müßten auf dem Gehweg fahren.² Ab September gibt es in der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehsordnung ein Diskriminierungsverbot für einzelne Verkehrsarten. Wenn wir dann überlegen, welche Wege Radfahrer suchen müßten, wenn die Veloroute durch den Stadtpark nicht mehr gegeben wäre, dannkönnen wir uns schon auf das Geheul und aggressive Gehupe der Kraftfahrzeugführer auf den Tangenten freuen. - Und gerade für die Radfahrer, die nicht auf Fahrbahnen fahren mögen, weil sie die Aggressionen der Territorialverteidiger fürchten, werden Velorouten geschaffen.Schließlich würde der Radverkehr unattraktiv und nähme ab, was zu mehr Fahrradunfällen führt.

Die Debatte über die Weiße Brücke entscheidet, ob Rendsburg verkehrspolitisch im 21. Jahrhundert ankommt, oder eben nicht.

² In der Debatte zum Kreisverkehr in der Itzehoer Chaussee merkte Ratsherr Möhding an, auf der Itzehoer Chaussee führen die Radfahrer auf der Fahrbahn, obwohl sie auf dem Gehweg fahren müßten. Hierbei irrte er erheblich. Radfahrer dürfen mit Schrittgeschwindigkeit bzw. ab 1. September mit angepaßter Geschwindigkeit fahren, weil dort das Zusatzteichen “Fahrrad frei” angebracht ist, aber Radfahrer müssen generell auf der Fahrbahn fahren.

Die Aussichtsplattform ist für uns nur von daher interessant, daß sie wohl so neben dem Radweg liegen wird, so daß dort Fußgänger den Radweg queren werden und gegebenenfalls Radfahrer stören oder gar gefährden.  Sie dürfte auch von der Attraktivität der Aussicht her überflüssig sein.

Leserbrief von Torben Frank zum Thema Weiße Brücke als Reaktion auf die Bitte der Redaktion, ihr bis heute Kommentare mit dem Betreff “Weiße Brücke” zuzusenden. Die meisten Kommentare lassen schon erkennen, wohin der Trend geht. Ohne informiert zu sein, worum es geht, werden Kommentare abgegeben. Wir können nur hoffen, daß die klassischen Leserbriefe über dem für das Internet leider üblichen Niveau liegen.

 Moin! Sehr geehrte Damen und Herren,

Mit Freude vernahm ich, daß die Stadverwaltung plant, eine ihrer Velorouten vernünftig auszubauen. Rendsburg erfüllt ansonsten bisher kaum Ziele des Nationalen Radverkehrsplans, wenn wir von den vorbildlichen Abstellbügeln absehen. Dabei liegt Rendsburg an radtouristischen Streckenverläufen wie dem Ochsenweg oder der NOK-Route. Radtourismus ist eine Wachstumsbranche.

Die Forderung einiger Bauausschußmitglieder nach sandigem Untergrund statt der Pflasterung widerspricht dem Gedanken einer Veloroute. Eine Veloroute soll kein Spazierweg in schöner Natur, sondern eine Fahrbahn für ein schnelleres und sicheres Vorankommen in der Stadt sein, sei es zur Arbeitsstätte, zur Schule oder einem anderen Ziel. Dafür wäre eigentlich Asphalt statt Pflasterung oder gar sandiger Untergrund wünschenswert. Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn eine der Hauptverkehrsachsen mit Kraftfahruzeugverkehr mit Kies statt Asphalt erneuert würde!
Das Ziel ist es, nicht nur aus ökologischen Gründen das Radfahren attraktiver zu machen. Wenn ein Radfahrer je nach Verkehrssituation auch mit 25 km/h auf solch einer Strecke unterwegs sein kann, wird Radfahren attraktiver. Das ist nur möglich, wenn die Oberfläche es erlaubt und nicht andauernd Fußgängern ausgewichen werden muß. Daher ist die Trennung von Radweg und Gehweg, wie von der Stadtverwaltung angedacht, erforderlich. Fußgänger, darunter sind auch viele Kinder, ältere Menschen oder Hör-, Seh- oder anderweitig eingeschränkte Menschen, profitieren erheblich von der Trennung. Deswegen ist das Radfahren auf Gehwegen an Fahrbahnen auch verboten, das Fahrzeug Fahrrad gehört auf die Fahrbahn. Von guten Velorouten profitiert daher auch der Kraftfahrzeugverkehr. Denn ein Großteil der Radfahrer wird leichte Umwege über Velorouten inkaufnehmen; zumal die Kraftfahrzeugführer auch in Rendsburg ihr vermeintlich ureigenes Territorium Fahrbahn aggressiv verteidigen. Zum Glück bleibt es mehrheitlich nur bei unqualifizierten Pöbeleien seitens der Autofahrer.
Die offizielle Veloroute wurde über diese Brücke gelegt, also sollen die Ratsfrauen und -herren sowie die bürgerlichen Mitglieder der Ausschüße auch die Konsequenzen ziehen und einen Ausbau der deklarierten Velorouten nach den erforderlichen Standards nicht verhindern. Wer A sagt, muß auch B sagen. Die Bauverwaltung hat in diesem Falle sehr gut mitgedacht. Eine Konsequenz ist die Verbreiterung der Brücke.
Daß dieser Ausbau nur erfolgen soll, um die Erneuerung der Brücke zu ermöglichen, ist ein Wermutstropfen, zeigt aber deutlich, daß im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans viele Fördermittel abgegriffen werden können, um Rendsburg verkehrspolitisch in das 21. Jahrhundert zu katapultieren. Und vor allem profitieren alle Bürger von einer vernünftigen Radverkehrspolitik. Neben den Vorteilen im Verkehr für alle Verkehrsteilnehmer kommt die Steigerung der Lebensqualität durch Verringerung der Lärm- und Abgasemissionen hinzu.

Über die baulichen und gestalterischen Aspekte der neuen Weißen Brücke mache ich mir als echter Konservativer nur soweit Gedanken, als daß die Breite ausreichend sein muß, um den Verkehr aufzunehmen, und daß die Farbgebung unzweifelhaft mit Weiß festgelegt ist. Als Konservativer will ich das Gute bewahren, stehe ab Neuerungen dort offen gegenüber, wo sie Verbesserung bringen werden. Ich befürchte, daß momentan am stärksten jene wider die Verbreiterung reden, welche die Brücke weder regelmäßig begehen noch befahren.
Ob die Plattform nun nun notwendig ist oder nicht, das könnte nur die zukünftige Nutzung zeigen. Aus finanzieller Sicht muß hinterfragt werden, ob der Blick von dieser Aussichtspunkt die Investition rechtfertigt. Dieser Vorschlag des Gestalters auf dem Entwurf zeigt nur, daß er sich Gedanken macht, wie das Objekt aufgewertet werden könnte. Und ich verstand, ich war in der betreffenden Bauausschußsitzung zugegen, jenen Entwurf nur als stilisierten Entwurf.

Derzeit entsteht unter Rad-in-RD.de ein unabhängiges Internetangebot, welches die Radverkehrspolitik in der Region kritisch begleitet. Daneben werden auch andere Themen rund um das Fahrrad angesprochen.

Mit freundlichen Grüßen

T. Frank

Lektüretips: www.nationaler-radverkehrsplan.de, www.adfc-weyhe.de/radwege/radwege.php, www.cycleride.de und natürlich www.Rad-in-RD.de

Landeszeitung vom 19. Juni 2009

Montag, Juni 22nd, 2009

Am Freitag, 19. Mai schlug ich die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung auf. In der “Rendsburger Tagespost befindet sich die Kolumne “Guten Morgen“. Dieses Mal wurde das Verhalten einiger Rendsburger Radfahrer angeprangert. Diese hervorragende Vorlage wollte ich nicht ungenutzt lassen, sondern verfaßte einen Leserbrief.

Sehr geehrte Frau Haller, sehr geehrte Damen und Herren,

So schwach ist das Verkehrsmittel Fahrrad nicht, es gilt sogar als Fahrzeug (§ 2 StVO). Das Fahrrad hat als einspuriges Fahrzeug annähernd dieselben Schwächen wie ein Motorrad. Das schwächste Glied ist immer der Verkehrsteilnehmer, der ein Verkehrsmittel nutzt. Seine Fähigkeiten und Kenntnisse entscheiden über die Sicherheit seines Vorankommens und über die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer.

Leider sind es auch sehr viele Radfahrer, welche die Regeln mißachten. Sie fahren als “Geisterradler” auf linken Radwegen, haben nur Akkuleuchten an ihrem Rad, welches kein Rennrad ist, oder gar überhaupt kein Licht. Auch die Rendsburger Radler weichen gerne ordnungswidrig auf den Gehweg aus. Selbst in der Moltkestraße, immerhin eine sogenannte Fahrradstraße, fahren Radfahrer auf dem Gehweg.
Nicht nur, daß Fußgänger auf ihrem Gehweg gefährdet werden, setzen sich die Verkehrsanarchisten auf dem Zweirad doch auch selbst an Einmündungen großer Gefahr aus. Die Gefahr durch Abbiegefehler anderer Verkehrsteilnehmer ist schon auf Radwegen sehr groß. Deshalb müssen Radfahrer seit 1997 bzw. 1998 auf der Fahrbahn fahren (§ 2 IV StVO). Nur in Ausnahmefällen darf die Straßenverkehrsbehörde durch blaue Gebotszeichen an Radwegen, welche baulich Mindeststandards der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung erfüllen, eine Benutzungspflicht anordnen. Auf dem Gehweg sind die Gefahren viel größer, weil dort erst recht niemand mit Radfahrern rechnet.
Die leichtsinnige Nutzung eines Fußgängerüberweges mit dem Fahrrad führt zur Mitschuld, wenn beide Füße auf den Pedalen waren. In vielen Köpfen ist jedoch das Fahrrad dem Fußgänger gleichgestellt. Leider ist der Irrtum, Radfahrer dürften generell in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung fahren, weit verbreitet. Ein Beispiel dafür, wo man es darf, ist ein Teil der Adolfstraße, welcher entsprechend beschildert ist.
In seinem Aufsatz “Sind Radfahrer bessere Menschen” in der Neuen Zeitschrift für Verkehrsrecht (NZV) vom Januar 2009 führt der Jurist Dietmar Kettler an, daß an einigen Regelverstößen auch die Radverkehrsplanung vor Ort ursächlich ist. “Geisterradeln” dürfte darin sicher häufig seine Ursache haben.
Es sind jedoch nicht nur Radfahrer, welche Regeln mißachten. So konnte ich schon beobachten, wie ein PKW bei geschlossenem Bahnübergang in der Eckernförder Straße an der Warteschlange vorbei auf dem Radweg in Richtung Meynstraße fuhr. Die täglichen Parkverstöße der Autofahrer werden gar nicht mehr als Regelverstoß wahrgenommen, sie gelten als Widerstand gegen einen gefühlten Parkplatznotstand. Und wenn geblitzt wird, sind “Raubritter” am Werke.

Wer als Radfahrer in Rendsburg rechtskonform unterwegs ist, hat es schwer. Er kann einige Ziele nicht problemlos und zügig mit dem Rad erreichen. Außerdem wird er auf der Fahrbahn angehupt, angepöbelt und vereinzelt sogar von unwissenden Polizeibeamten aufgehalten. Das Hupen innerhalb einer Ortschaft ist übrigens verboten (§ 16 StVO), aber eine sehr beliebte Ordnungswidrigkeit von Autofahrern, sei es zum Gruß, zum Ausdruck der sportlichen Freude oder des Widerwillens, daß da ein anderes Fahrzeug in den vermeintlich den Autos gehörenden Lebensraum Fahrbahn eingedrungen ist

Die meisten Radfahrer sind nebenbei auch Autofahrer oder Fußgänger. Auch Autofahrer sind regelmäßig als Fußgänger unterwegs. Spätestens wenn eine schlimme oder mehrere Ordnungswidrigkeiten eines Autofahrers zum zeitweiligen oder völligen Verlust der Fahrerlaubnis führt, wird er zum Radfahrer. Jedes Mal, wenn wir auf die Fehler Verkehrsteilnehmergruppe zeigen, weisen drei Finger auf uns zurück.

Mit freundlichen Grüßen

Torben Frank
Initiator von www.Rad-in-RD.de