Archive for März, 2010

Osterrönfeld: SPD will Fahrradstraßen

Samstag, März 13th, 2010

Die SPD in Osterrönfeld hat die Fahrradstraße für sich entdeckt.

Termine für Radfahrer am Montag, 8. März

Montag, März 8th, 2010

1.) Um 18 Uhr gibt es eine Vorstellung eines Planes für die Hollerstraße-West eben dort im Informationsbüro. Es sei daran erinnert, daß dort Shared Space angedacht ist.

2.) Für 20 Uhr lädt der ADFC zum Radler-Stammtisch in der Alten Markthalle. Eingeladen sind wie immer alle Interessierten an Fahrradthemen, auch Nichtmitglieder.

SPIEGEL Online beschäftigt sich mit der Beleuchtung am Fahrrad

Mittwoch, März 3rd, 2010

Dieser Artikel zeigt auf, welche Möglichkeiten es gibt, das Rad besser und zuverlässiger zu beleuchten. Weitere Informationen gibt es beim Zweiradhändler Ihres Vertrauens.

Rendsburg und Büdelsdorf im Schnee

Montag, März 1st, 2010

Eine kommentierte Beobachtung von Torben Frank

Ich war in den letzten Wochen trotz Schnee und Eis auf dem Fahrrad in der Region unterwegs rund 360 km seit Anfang des Jahres. Das Rad hat dementsprechend gelitten, besonders die Kette.Dazu gehörte die frühmorgendliche Fahrt über die Fockbecker Chaussee, im Februar häufiger über die Schleswiger Chaussee und Flensburger Straße. Auf den ohnehin unzumutbaren Radwegen lag der Schnee der Fahrbahn. Also fuhr ich auf der Fahrbahn (BGH NZV 2003, 570), dort ist ist es ohnehin sicherer als auf den unzumutbaren Radwegen, die viel zu schmal, andauernd abgesenkt werden und runde Kanten an Einmündungen haben, teilweise gar gefährlich verschwenkt sind und zu dicht an Parkbuchten vorbeiführen, so daß Sicherheitsabstände nicht gewahrt werden können.

Vor allem in der Schleswiger Chaussee und Flensburger Straße radelten erfreulich viele Rad werktags gegen 5 am Morgen auf der Fahrbahn. Offensichtlich spricht sich die Rechtslage herum. In der Fockbeker Chaussee waren gegen 6 Uhr am Morgen nur vereinzelt Radfahrer unterwegs, selten auf der Fahrbahn. Auf der sehr breiten Fockbeker Chaussee ist allerdings das Aggressionspotential der revierverteidiger sehr hoch. Es bleibt nicht nur beim Hupen, es wird freudig mit Schneematsch gespritzt, enges Überholen und knappes Einscheren gehören dort zum Erlebten. Angesichts der Rechtsresistenz unserer lokalen Polizisten, ist wohl leider anzunehmen, daß diese eher den Radfahrer der Fahrbahn mit Hinweis auf diese “Gefahren” verweisen, als sich der Störer anzunehmen, die diese vorsätzlich Gefahren erzeugen.Im Landesverwaltungsgesetz steht eigentlich etwas dazu, daß der Störer, nicht aber der Nichtstörer (Radfahrer auf der Fahrbahn) in Anspruch genommen werden sollte (§ 217 LVerwG SH). Ich werde allerdings lieber mal auf der Fahrbahn eng überholt, als daß ich auf dem Radweg vom Rechtsabbieger beinahe umgefahren werde. Letzteres kommt deutlich häufiger vor.

Da ich mehrmals auch nach Büdelsdorf sollte, ergab sich die Frage nach dem Zustand der Radwege an der Hollerstraße.  Als ich die Hollerstraße-West hinunterkam, ordnete ich mich auf dem Linksabbieger ein. Das ist entgegen den Aussagen der Straßenverkehrsbehörde des Kreises der normale Vorgang.  Da nach dem Abbiegen frühestens in der Vorwerkallee ein Wechsel auf den benutzungspflichtigen Radwegder Hollerstraße möglich ist, konnte ich sehen, daß der Radweg völlig vereist war. Ich blieb auf der Fahrbahn. Auf der engen Hollerstraße ging das aber erstaunlicherweise ohne Gedränge und Gehupe. Als ich ein weiteres Mal auf dem Linksabbieger der Ampel stand, hörte ich ein klackerndes Geräusch und sah freudig, daß von der Hollerstraße in die Hollerstraße-West zwei Radfahrer mit Spike-Reifen(?) einbogen, dabei fuhren sie auf der Fahrbahn.

Auch an den Fahrradständern der Einkaufsmöglichkeiten zeigte sich im Winter deutlich, daß noch einige andere Radfahrer in der Region unterwegs sind, die auch im Winter nicht auf ihr Rad verzichten wollen oder können. Mit Spikereifen sollen Radfahrer auch souverän an verzweifelten Autofahrern vorbeigefahren sein, als der Winter am schlimmsten war. Es war halb so schlimm, auch mit dem Fahrrad war Mobilität noch möglich. Gerade einmal zwei Mal mußte ich seit Ende Dezember unfreiwillig “absteigen”, weil das Vorderrad wegglitt. Die Fahrt auf den Hauptstraßen war sehr gut möglich.