Das Fahrrad anschließen, aber richtig!

 Selbst in Fahrradkellern von Wohnanlagen steht das Rad nicht sicher. Nach dem üblichen Vandalismus ist der Fahrraddiebstahl sicher der größte Ausdruck der Mißachtung des Eigentums Anderer. Der Gelegenheitsdieb, der z.B. besoffe nach Hause will, läßt sich sicher schon durch ein einfaches Schloß abschrecken. Aber es gibt auch gerissenere Fahrraddiebe.

Beim Schloß sollte es sich immer um ein besseres Modell handeln. Das Fahrradschloß aus dem Supermarkt muß nicht schlecht sein, bietet aber kaum Widerstand. Das Fahrradschloß sollte lang sein, damit das Anschließen leicht fällt. Auch sollte es nach Möglichkeit dem Einsatz von Kältemitteln widerstehen. Letztendlich läßt es sich kaum vermeiden, daß das Schloß unhandlich ist. Gerade für höherwertige Fahrräder sollte das Fahrradschloß besser sein. Wir können häufig lesen, für das Schloß sollten 10% des Kaufpreises des Rades ausgegeben werden. Das Fahrradschloß schützt allerdings nur vor dem Fahrrad, aber nicht dem Komponentenklau. Für die Besitzer von Fahrrädern mit hochwertigen Komponenten gibt es eigene Lösungen. Im Fahrradfachhandel sind etwa Spezialschrauben mit eigenem Schlüssel erhältlich.

Wichtig ist es, das Rad nicht nur ab-, sondern anzuschließen.  Dafür bieten anständige Fahrradabstellanlagen wie der Kreuzberger Bügel gute Möglichkeiten an. Ansonsten muß der klassische Laternenpfahl herhalten. Das Schloß muß den Rahmen sichern, aber nach Möglichkeit auch durch die Speichen des Vorder- oder Hinterrades gezogen werden, um das jeweilige Laufrad vor Komponentendiebstahl zu schützen. Es reicht nicht, wie es häufig zu sehen ist, einfach das Schloß durch das Vorder- oder Hinterrad zu ziehen, da der Rahmen mit den übrigen Komponenten dann ungesichert bleibt.

Ausführliche Informationen zum Thema Fahrraddiebstahl und Vorbeugung liefert der ADFC.

Anmerkung des Autors: Da Wikipedia bezüglich der Fahrradthemen recht gute Informationen liefert, habe ich entgegen meinen Gewohnheiten Links zu den jeweiligen Lemmata bei Wikipedia gesetzt.

One Response to “Das Fahrrad anschließen, aber richtig!”

  1. Tanika Obermeyer Says:

    Die Erfindung des Zeitong Elektrofahrrades kann ja noch weitergeführt werden.Schraubt doch mal 2 Bikes aneinander, hängt eine Sitzgelegenheit dazwischen und erfunden ist das 0.2 Liter Auto.

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