Fahrradtourismus als Perspektive für die Region

Der Fahrradtourismus ist eine Wachstumsbranche. Durch unsere Region führen der Ochsenweg sowie die Nord-Ostseekanal-Route. Warum sollte die Region nicht etwas vom Kuchen abgreifen? Nach dem Abzug der Bundeswehr kann die Region ein weiteres wirtschaftliches Standbein gebrauchen. Und wenn ein Fahrradtourist tatsächlich pro Tag durchschnittlich 65 € ausgibt, dann soll auch in unserer Region etwas davon hängen bleiben.
Aber haben Sie schon mal versucht, mit dem Rad vom Kanal in die Innenstadt zu kommen? Rendsburg hat einen historischen Stadtkern, der für Touristen attraktiv ist. Büdelsdorf hat ebenso Sehenswertes zu bieten. Alle Städte und Gemeinden können durch Übernachtungen, Bewirtung und Einkäufe profitieren. Leider berücksichtigen noch nicht alle Kommunen der Regionden Radverkehr als gleichberechtigt. In der Region wurde weitestgehend noch nicht einmal das seit 1998 geltende Recht umgesetzt. Wenn Fahrradfahren so unattraktiv und gefährlich gestaltet wird, wie es derzeit Stand in unserer Region ist, kommen die Radtouristen ungern zu uns. Deren Geld fließt in andere Regionen.
Neben den unzumutbaren Radwegen, die zum Großteil noch als benutzungspflichtig ausgewiesen sind, macht eine mangelhafte Beschilderung die Erkundung schwer. Die Fahrradtouristen müssen dort abgeholt werden, wo sie entlang fahren. Deswegen sind Wegweiser notwendig.

Diverse Zeitungen berichteteten in den letzten Tagen über den Fahrradtourismus:
- TAZ: Vergoldete Räder
- Berliner Morgenpost: Fahrradurlaub wird in Deutschland immer beliebter
Schon älter sind diese Artikel aus WELT und FAZ.

Der Deutsche Tourismusverband e.V. bietet Informationen zum Fahrradtourismus zum Herunterladen an. Aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie kommen auch entsprechende Worte von der Pressekonferenz zur Vorstellung der Grundlagenuntersuchung des DTV e.V. Der ADFC kommentiert die Veröffentlichung auch. Das Land Schleswig-Holstein wirbt auch für Fahrradtourismus.

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